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VÖWA Verbandstagungen / Wirtschaftsakademikertage:
26. Wirtschaftsakademikertag Linz 2006

 

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Generalthema: „Ökosoziale Marktwirtschaft – in oder out?"

Termin:   25. bis 27. 05. 2006

Den Auftakt am 25. Mai bildet ein Rundgang durch die Linzer Altstadt, eine Führung durch das Ars Electronica Center und der Sky Talk mit Präsident Univ.-Prof. Dr. Friedrich Schneider zum Thema "Was kostet uns die (Nicht-)Nachhaltigkeit? - Volkswirtschaftliche Chancen und Beschäftigungseffekte.

Am Wirtschaftsakademikertag dem 26. Mai 2006 referieren Experten und Persönlichkeiten zu den Themen:

- Herrscher der Weltwirtschaft
- Wirtschaften im Spannungsfeld zwischen Ökonomie und Ökologie
- Die Realisierungschance der Ökosozialen Marktwirtschaft
- Umweltkostenrechnung und -berichterstattung als unternehmerische Erfolsfaktoren
- Klimaänderung, Naturkatastrophen und Versicherungswirtschaft
- Nachhaltige Kapitalanlage und Kreditwürdigkeit durch innovatives Reporting und Rating in Umwelt- und Arbeitsfragen

Den Abschluss am 27. Mai bildet wie immer die Generalversammlung und die Besichtigungsmöglichkeit des Kunstmuseums Lentos. 

VÖWA Wirtschaftsakademikertag 2006 in Linz. Dr. Michael Populorum

 

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PROGRAMM

Donnerstag, 25. Mai 2006

14:00 Uhr –ca. 16:00 Uhr (www.linz.at)
Treffpunkt: 13.45 Uhr Linzer Hauptplatz, Dreifaltigkeitssäule
                  Rundgang durch die Linzer Altstadt, geführter Altstadtrundgang und Besuch einer k.u.k. Hofbäckerei
                  Backen Sie Ihre eigene Original Linzer Torte zum Mitnehmen

VÖWA Wirtschaftsakademikertag 2006 in Linz. Dr. Michael Populorum


16:45 Uhr   Ars Electronica Center (www.aec.at), Hauptstraße 2, 4040 Linz-Urfahr
                   „AEC als Unternehmen mit Standortrelevanz"
                  Dipl.-Ing. Gerfried Stocker, künstlerischer Leiter
                  Führung durch das Museum der Zukunft

18:00 Uhr   Sky Talk  im Sky Cafe des Ars Electronica Center

Begrüßung:
Prok. Dr. Claudia Raml, Geschäftsführerin Landesgruppe OÖ
Gen.-Dir.-Stv. Mag. Dr. Günther Ramusch, VÖWA-Vizepräsident und
Vorsitzender Landesgruppe OÖ
Dr. Josef Pühringer, Landeshauptmann von Oberösterreich

Impulsreferat:
„Was kostet uns die (Nicht-)Nachhaltigkeit? – Volkswirtschaftliche
Chancen und Beschäftigungseffekte"
Vizerektor Univ.-Prof. Dr. DDr.hc. Friedrich Schneider, VÖWA-Präsident

Oö. Genuss-Buffet – Empfang des Landeshauptmannes von OÖ


VÖWA Wirtschaftsakademikertag 2006 in Linz. Dr. Michael Populorum


Freitag, 26. Mai 2006

26. WirtschaftsakademikerTag:
Fachhochschule Linz (www.fh-linz.at), Garnisonstraße 21, Hörsaal 1

Generalthema: „Ökosoziale Marktwirtschaft – in oder out?"

09:00 Uhr Begrüßung
Gen.-Dir.-Stv. Mag. Dr. Günther Ramusch, VÖWA-Vizepräsident und Vorsitzender Landesgruppe OÖ
Vizerektor Univ.-Prof. Dr. DDr.hc. Friedrich Schneider, VÖWA-Präsident

09:15 Uhr "Ökosoziale Marktwirtschaft - ein Programm für die Zukunft"
               Prof. Dr. Dr. Franz Josef Radermacher, Universität Ulm, Mitglied des Club of Rome,
               Mitglied im Deutschen Nationalkomitee der UNESCO für die Weltdekade "Bildung und Nachhaltige Entwicklung 2005-2014"

10:00 Uhr Diskussion
10:30 Uhr Pause

10:50 Uhr "Wirtschaften im 21. Jh. - Spannungsfeld zwischen ökonomischen und ökologischen Herausforderungen"
               Prof. Dr. Claudia Kemfert, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Leiterin Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt

11:35 Uhr Diskussion
               Moderation: Dr. Friedrich Schneider, VÖWA-Präsident

12:00 Uhr Mittagsimbiss auf Einladung der Oberbank AG

13:30 Uhr "Umweltkostenrechnung und Umweltberichterstattung als unverzichtbare Erfolgsfaktoren für Unternehmen"
               Univ.-Doz. Mag. Dr. Christine Jasch, Leiterin des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung, Wien

14:10 Uhr Diskussion
14.30 Uhr Pause

14:50 Uhr "Klimaänderung und Naturkatastrophen: Risiken und Vorsorgemöglichkeiten der Versicherungswirtschaft"
               Dr. Gerhard Berz, Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft

15:30 Uhr "Umwelt- u. Sozialrating: Ein innovatives Instrument für Risikobeurteilung und Vermögensverwaltung"
               Dr. Andreas Knörzer, Fondsmanager für nachhaltige KapitalanlagenBank Sarasin & Cie AG

16:10  Uhr Diskussion
               Moderation: DI Dr. Horst Steinmüller, Geschäftsführer Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz

16:45 Uhr Schlussworte des VÖWA-Präsidenten

20:00 Uhr Abendempfang im Oberbank Forum, Untere Donaulände 28 - Einladung der Oberbank AG


Samstag, 27. Mai 2006

10:00 Uhr – 12.30 Uhr  Ordentliche Generalversammlung 2006
                                  Altes Rathaus, Hauptplatz 1
Begrüßung:
Dr. Friedrich Schneider, VÖWA-Präsident
Dr. Franz Dobusch, Bürgermeister der Stadt Linz

VÖWA Wirtschaftsakademikertag 2006 in Linz. Dr. Michael Populorum


14:00 Uhr – 15:30 Uhr
Lentos Kunstmuseum (www.lentos.at), Ernst Koref Promenade 1
Besuch der Ausstellung „Nomaden im Kunstsalon. Begegnungen mit der Moderne von Bayer bis Sol Witt"

ZUM THEMA (Leo F. Aichhorn)

Die Auswirkungen der Globalisierung zeigen, dass die Weltwirtschaft mit ihrem Wachstumsdogma und den finanzwirtschaftlichen Vorgaben außer Balance geraten ist. In den Entwicklungsländern leben 3 Milliarden Menschen mit weniger als 2 US Dollar und täglich sterben 26.000 Menschen an Hunger. Der Klimawandel und die damit verbundenen Naturkatastrophen haben im Jahr 2004 rund 21.000 Menschen das Leben und der Versicherungswirtschaft 105 Milliarden US Dollar gekostet. Aber auch in den Industrieländern werden Zehntausende von Arbeitnehmern mit einem Schlag in die Arbeitslosigkeit und damit auf die unterste Sprosse der sozialen Stufenleiter befördert. In der EU-25 sind davon 33 Millionen Menschen betroffen. Die Erscheinungen einer unregulierten Weltökonomie zeigen sich auch an den Kollapsen und Betrugsdelikten an den Weltfinanzmärkten, dem Platzen der New-Economy-Blase 2001, dem enormen Verbrauch nicht erneuerbarer Energieträger und den Umweltbelastungen, die teilweise die Regenerationsfähigkeit unserer Erde übersteigen.

Einerseits gibt es noch immer Kräfte, die am traditionellen wirtschaftspolitischen Kurs festhalten, obwohl er nicht zukunftsfähig ist, hohe Gesamtkosten verursacht und die damit verbundene Armut und soziale Ungerechtigkeit eine starke Wurzel von Hass und Terror bilden.  Die Immigrationsprobleme der EU und die Unruhen in Frankreich sind sichtbare Beispiele. Andererseits arbeiten verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft in verschiedenen Netzwerken am nachhaltigen Weltmarktmodell der "Ökosozialen Marktwirtschaft". Politiker und Unternehmer, die über die Legislaturperiode bzw. den Quartalsbericht hinausblicken haben die Notwendigkeit und die Chancen einer Neuorientierung erkannt.

So hat die Europäische Union hat im Vorjahr eine Reihe von richtungsweisenden Maßnahmen gesetzt, die die Wirtschaft in Richtung nachhaltige Entwicklung steuern. Nach Aussagen von Pan Yue, Vize-Umweltminister, zieht auch China die "Notbremse" in der Wirtschaftspolitik und berechnet künftig ihr Sozialprodukt so, das auch der Verbrauch und die Belastung der Umwelt von jährlich 8 bis 13 Prozent des BIP berücksichtigt werden. In den USA greifen neuerdings Unternehmer Präsident Bush an und fordern offen eine Steuer auf Kohlendioxid-Emissionen.

Investorgruppen wie Ceres und ICCR helfen dem Umdenken auch im Investment gehörig nach. Die Portfolios der von Ceres zusammen geführten zwei Dutzend institutionellen Anleger aus den USA und Europa umfassen mehr als drei Billionen Dollar. Ihre Manager fordern Firmen auf, finanzielle Risiken darzulegen, die ihre Treibhausgas-Emissionen eines Tages bedeuten können, und Lösungen zu entwickeln. Ceres und ICCR formulieren Resolutionen für Aktionärsversammlungen, mit denen die Anteilseigner ihren Vorstandsvorsitzenden das Thema Klima aufzwingen können.

Österreichische Unternehmen dürfen, um langfristig wettbewerbsfähig bleiben zu können, diese Entwicklung nicht verschlafen. Um so früher sie die neuen Herausforderungen annehmen, desto erfolgreicher werden sie und damit die österreichische Wirtschaft sein. Der Verband Österreichischer Wirtschaftsakademiker möchte seinen Mitgliedern, Freunden und Gönnern bei der Beschreitung des neuen Weges behilflich sein und widmet deshalb seine Verbandstagung 2006 in Linz dem Titel: "Ökosoziale Marktwirtschaft - in oder out?".

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Zusammenstellung: Dr. Michael Populorum; Quelle VÖWA, eigene Recherchen

Neben dieser privaten Webseite von Dr. Michael Populorum zum Thema  VÖWA Salzburg, die von Creativ Research unterstützt wird, lohnt natürlich auch der offizielle Webauftritt des VÖWA Österreich einen Besuch - www.voewa.at .

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Autor/F.d.I.v.: Kons. Univ.Lekt. Dr. Michael Alexander Populorum
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